Waschmaschienenpodest

So… Es ist wieder soweit. Hier ist das Problem. Das Bullauge der Waschmaschine geht nicht wegen dem Waschtischschrank komplett auf. Also muss man die Waschmaschine ein Stück rüber drehen, um sie zu beladen bzw auszuräumen. Und da taucht dann das andere Problem auf. Wenn sie gedreht wurde, kann man nicht mehr auf dem Klo sitzen. :( Da muss man was machen!

Also… hier ist die Lösung… ein größeres Bad, aber das hat ja nix mit handwerken zu tun. :) Deswegen setzt man die Waschmaschine auf ein Podest und zwar so hoch, dass man das Bullauge über der Toilette öffnen kann.

Hier in diesem Fall reichen 18cm Höhe. Also ab in den Baumarkt eures Vertrauens und Bretter kaufen und zuschneiden lassen. Das Podest für die WM muß 60cm x 60cm sein. Und die Höhe ist 18cm.

Hier ist die Einkaufsliste…

- 60cm x 60cm 1mal (Deckel) - 16cm x 60cm 2 mal (die beiden Bretter müßen einen Gärungsschnitt haben) - 16cm x 58cm 1mal (Rückteil) - 16cm x 56cm 4mal (3mal Innenteile & 1mal Seitenteil)

Nun gehts ans zusammenbauen.

Die Frontteile mit dem Gärungsschnitt werden mit einem Winkel auf der Innenseite verschraubt.

Dann verschraubt man das Seitenteil und das Rückteil mit den Frontteilen.

Und schon hat man den Rahmen fertig. Jetzt kommt der Deckel drauf. Er wird mit je drei Spanplattenschrauben pro Seite verschraubt. Natürlich wird vor dem Verschrauben noch vorgebohrt. Damit beim Verschrauben das untere Holzstück nicht reißt.

Nun kommen die Kantenumleimer drauf. Dazu braucht man ein Bügeleisen. Man stellt das Bügeleisen auf Wolle, legt den Umleimer auf die Kante und bügelt sie fest. Dank des Klebers unter dem Umleimer hält er sehr gut.

Nun noch schnell die Schraubenköpfe zugespachtelt und… TADA Fertig!!! :D

Ach neee… noch nicht ganz. :( Die Waschmaschiene muß noch auf das Podest und dann ist man fertig!! :)

Bohrstaubfänger

Ihr kennt das…

Man will bzw muss ein Loch bohren, steht auf der Leiter und hat die Bohrmaschine im Anschlag.

Aber… man hat keine Hand frei, um den Staubsauger oder eine Müllschippe zu halten, damit der Bohrstaub nicht in der ganzen Wohnung verteilt wird. :(

Man könnte naturlich jemanden fragen, ob er oder sie helfen kann…

oder man kauft sich einen Bohrstaubfänger für viel Geld… :(

Aber wenn niemand in der Nähe ist, der helfen kann oder man keine Lust hat, diese Schnick Schnack Geräte zu kaufen, für die Leute habe ich eine einfache und extrem billige Lösung.

Die auch noch perfekt funktioniert. ;)

Man nimmt einfach ein Blatt Papier oder ein Stück Zeitung oder oder oder…

Faltet es in der Mitte.

Knickt die Seiten um und klebt sie mit einem Stück Kreppband oder ähnlichem zu.

(Wenn man irgendwo einen alten Briefumschlag rumzuliegen hat, spart man sich das falten und knicken… ;) )

Dann kommt noch ein Stück Kreppband auf die Innenseite…

…und klebt dann das ganze unter das zu bohrende Loch.

TaDa… Fertig :D

Und der Bohrstaub geht in die kleine Tasche die man gebaut hat und verteilt sich nicht in der Wohnung. :)

Gerbera Vase

Heute wirds mal dekorativ… :)

Ich zeige euch heute wie man eine dreifache Gerbera Vase baut.

Dazu braucht man folgendes: -Holz (ich benutze hier: eine gehobelte Leiste 40mm x 20mm) -3x Reagenzgläser Länge 180mm x Ø 17,5mm

Als erstes muss man die vier Leisten für den Rahmen zuschneiden. Ich habe mir gedacht, dass es nicht zu Kloobig wird, der Rahmen nicht größer als 200mm x 100mm. Also schneidet man zwei Leisten auf 200mm und zwei auf 100mm.

Als nächstes kommt der Gehrungsschnitt… Alle Enden der Leisten bekommen einen 45° Anschnitt. Und zwar so, dass man sie am Ende zu einem Rechteck zusammensetzen kann.

Bevor man alles zusammen klebt, bohrt man natürlich erstmal die Löcher für die Reagenzgläser. Dazu benutzt man einen Ø 20mm Holzbohrer.

Die Maße von Rechts: 50mm,100mm und 150mm.

Nun kommt das Unterteil…

Da muss eine kleine Senke hin, und zwar an den Stellen wo beim Oberteil die Löcher sind. Die Senke ist dafür da, dass die Reagenzgläser später stabil stehen.

Wenn alle Löcher gebohrt sind, kann man nun alle Kanten und die Bohrlöcher mit einem feinkörnigen Schleifpapier glätten bzw säubern.

Ich benutze hier eins mit einer 120erKörnung. Das ist relativ fein.

Nun wird geklebt…

Wenn die letzten Sägespanne entfernt wurden, kann man auf die Sellen wo die Leisten zusammen kommen normalen Holzleim auftragen. Dann legt man einen 90° Winkel an, damit es beim zusammenkleben nicht schief wird. Zum Schluß muss nur noch ein Nagel mit einem sehr schmalen Kopf duch die zusammen geleimten Ecken. Wenn man nur Leim benutzt, kann es passieren das die ganze Geschichte nicht hällt.

Also… Sicher ist Sicher!

Wenn alles trocken ist, kann man alles nach Bedarf in seiner Lieblingsfarbe lackieren.

Jetzt kommen nur noch die Reagenzgläser rein, etwas Wasser und 3 Gerberas.

Und fertig ist es!!! :D

Markierungen auf der Wasserwage

Das bekannte Problem…man will ein Bild aufhängen und es muss unbedingt mit zwei Löchern an die Wand gebracht werden. Also hat man nach gefühlten 100mal nachmessen und wildem Rumrechnen nun endlich den genauen Lochabstand an der Wand markiert. Aber…

…dafür gibt es eine sehr einfache Lösung… :)

Man klebt sich etwas Kreppband auf seine Wasserwage und legt sie sich dann an die Stelle, wo später dann die Nägel sein sollen.

Dann macht man einen Strich bzw zwei Striche… ;) an die Stelle, wo die Nägel hin sollen.

Nun muss man nur noch die Wasserwage ins Lot bringen und die angezeichneten Striche übertragen.

Es geht schnell und man hat sich eine Menge Arbeit erspart. :)

Mir geht ein Licht aus

Beim bohren sollte man immer überprüfen ob sich elektrische Leitungen an der stelle befinden, an der man ein Loch bohren will…

Mir ist es nämlich passiert, dass ich eine Leitung getroffen habe. :( und das an einer Stelle, wo man es nicht vermutet hätte.  ich wollte zwar in der “nähe” einer Steckdose bohren und dachte mir, wenn ich 5cm über ihr bohre, kommt kein Kabel… ja Pustekuchen!!! Die Leitung wurde ein Stück hochgezogen und dann ging sie ab. und das genau 5cm über der Dose.

Naja Fazit war… ich habe das Kabel getroffen… ein Funkenregen kam aus dem Bohrloch und… das Licht ging aus!!! :(

Ich habe aber auch Glück im Unglück gehabt.

Und zwar habe ich nur die Isolierung angekratzt. Das heißt… ich konnte sie mit Leichtigkeit flicken.

Und die Moral von der Geschicht… Benutze bei “unsicheren” Stellen, also sprich bei Altbauwohnungen,  IMMER einen Kabelfinder!

Die Dinger gibt es übrigens für ca 20Euro im Baumarkt oder für die Sparfüchse unter euch… :) ein Blick bei ebay lohnt sich auch. ;)

Wer sich kein extra Gerät kaufen will und im Besitz eines iPhone ist… :) Es gibt auch eine MetallDetektor App dafür! :D

heimwerkeln

Hallo und herzlich Willkommen auf Heimwerkeln.com.

Da ich Heimwerker mit Leib und Seele bin, möchte ich diesen Blog dazu nutzen meine Erfahrungen als Allround-Heimwerker mitzuteilen. Anregungen für Projekte jeglicher Art zu geben. Tipps und Trick zeigen, wie man sich das heimwerkeln leichter macht.

Also quasie alles rund ums Thema Heimwerken

Ich bin ein Mensch, der sagt: “Das soll ich kaufen? NEIN!!! Das baue ich selber und nach meinen Wünschen!”

Achso…

Viel spaß beim lesen. :D